09.02.2017

Der Wutjournalist

Die Hetze der Medien hat seit der Präsidentschaft Donald Trumps eine neue Eskalationsstufe erreicht. Von Beleidigungen über abstruse Hitler-Vergleiche bis hin zu indirekten Mordaufrufen überbieten sich die Gesinnungsjournalisten derzeit in Hate-Speech. Schlägt die Angst vor Machtverlust in blanke Wut um? 


Seit Jahren sinken die Auflagenzahlen und damit die Umsätze aller etablierten Printmedien beträchtlich. Selbstredend hat die Digitalisierung einen großen Anteil daran, doch entwickelt sich auch das Onlinegeschäft von SPIEGEL, ZEIT, FAZ, oder WELT nicht wie erhofft. Die Premium-Abos der Onlineportale will kaum jemand und das Werbekundengeschäft läuft schleppend. In gleichem Maße, wie sich die Leser von den etablierten Institutionen abwenden, öffnen sie sich neuen, alternativen Medien. 

Die Ursache für die Flucht der Leser liegt vor allem darin begründet, dass Gesinnungsjournalisten und Pseudomoralisten die Redaktionen übernommen haben, die sich als Meinungsmacher verstehen. Sie begreifen sich als elitäre Verbreiter ihrer ganz persönlichen Wahrheiten und vermischen ständig Nachrichten und Meinungen, diktieren dem Leser mal mehr, mal weniger subtil, was diese zu denken haben und teilen die Welt fein säuberlich in Gut und Böse. Während beispielsweise DER SPIEGEL Martin Schulz als Heiligen inszeniert, personifiziert man Donald Trump als paranoiden Tyrannen, stellt ihn gar auf eine Stufe mit radikal-islamischen Halsabschneidern. Es gibt nur noch Schwarz und Weiß. Grautöne werden ignoriert.

Die Guten, das sind all jene, die dem linksideologischen, gänzlich pervertierten Mantra von sogenannter Weltoffenheit, Toleranz bis zur Selbstaufgabe und bedingungsloser Gleichmacherei folgen. Wer dem widerspricht, oder auch nur auf Fakten basierende Fragen stellt, wird offen und immer entschiedener bekämpft. Sarrazin, AfD, nun Trump. Wer aus der Reihe tanzt, zählt zur Achse des Bösen. Stets geht man gegen die Feinde mit denselben verachtenswerten Mitteln vor. Doppelmoral, verzerrte Faktendarstellung, Denunziation, Beleidigung. Die früheren Sturmgeschütze der Demokratie haben sich zum Stürmer gewandelt. Während in der Zeit des Nationalsozialismus mit genau denselben Mitteln gegen Juden gehetzt wurde, so sind heute konservative Kräfte die Opfer. 

Hinzu kommt in der Causa Trump, dass man prima vom eigenen, innenpolitischen Chaos um innere Sicherheit und systematischen Sozialbetrug ablenken kann. Ein klassisches Ablenkungsmanöver, aber auch Ausdruck der Furcht vor dem Machtverlust der Linksideologen, denn auch diese dürften registriert haben, dass es einsam um Buntland wird. Mit Ausnahme von Frankreich, und dort wird demnächst gewählt, haben sich alle früheren Partner dem Realismus zugewandt, während Deutschland allein, wie paralysiert auf dem Multikulti-Kurs umherirrt. 


Fragwürdiges Demokratieverständnis


Auch hier wird einen die Realität einholen und je näher dieser Zeitpunkt kommt, desto aggressiver schlagen die Doppelmoralisten um sich. Panik macht sich breit. Wenn die Wahl eines demokratisch gewählten Präsidenten nicht akzeptiert wird, ja man sich sogar offen ein zweites JFK-Attentat wünscht, wie ZEIT-Journalist Joffe neulich im ARD-Presseclub, was sagt das bitte über das Demokratieverständnis dieser Leute aus? Sie sind die wahren Feinde der Demokratie.

Ein weiterer Grund der Wutpresse immer angriffslustiger und martialischer zu werden, dürfte gekränkte Eitelkeit sein. Statt Zustimmung der Leser in den Kommentarsektionen unter ihren Fake-News zu erhalten, weht ihnen ein eisiger Wind der Kritik ins Gesicht. Kritische Kommentare sind selbst in sehr weit links zu definierenden Publikationen wie ZEIT-Online oder SPON in der Überzahl. Als Konsequenz daraus hinterfragt man nicht etwa die eigene Arbeit, nein, man zensiert unliebsame Meinungen völlig willkürlich, oder schließt die Kommentarfunktion gleich komplett, wie in der ehemals konservativen FAZ. 

Es ist eine Ironie der Geschichte, dass die Fake-News-Medien ihren eigenen Untergang herbeischreiben, unaufhörlich an dem Ast sägen, auf dem sie sitzen. Je aggressiver sie die Konsumenten zu beeinflussen versuchen, je offensichtlicher ihre Propaganda wird, desto zahlreicher vergraulen sie ihre Leser nicht nur, sie erzeugen offene Rebellion und treiben sie in die Arme derer, die sie bekämpfen. Mit ihrer Rhetorik des Hasses und der Desinformation haben sie bereits vielen die Augen geöffnet und damit am BREXIT, der Wahl Donald Trumps und dem Aufstieg der AfD erheblichen Anteil. Ein Umdenken dieser realitätsleugnenden und beratungsresistenten "Journalisten" ist nicht zu erwarten und so wird die Entwicklung zurück zu Pragmatismus und Realitätssinn weitergehen. Eine Entwicklung, die wir dringend nötig haben. 

Kommentare:

  1. Für mich und viele Andere ist es weiterhin ein Genuss mit anzusehen wie sich die Massenverblödungsmedien nach und nach selbst zerlegen und sich ihre Maske abreissen. Zum Vorschein kommt dann eine derart hasserfüllte und vor Neid zerfressene Fratze die bei jedem Mensch Ekel hervorruft. Eigentlich sollte man Mitleid haben, aber bei dem was die Journalisten der Massenverblödungsmedien alles auf dem Kerbholz haben darf man nicht an Mitleid denken.

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  2. Was die Auflage der MSM Blätter angeht, vergießt man oft die Flughäfen; Bei jedem Flug liegen mindestens 10-15 Stück von jedem Blatt herum und manche Passagiere, die nichts anderes zu tun haben, lesen sie. Die meisten Blätter landen in der Makulatur, wo sie eigentlich hin gehören. Einfach, die Zahlen, die über die Auflage angegeben werden sind übertrieben.

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